PV-Thermografie mit Drohne
Thermische Inspektion von Photovoltaikanlagen
Bei Photovoltaikanlagen können einzelne Module oder Anlagenbereiche thermische Auffälligkeiten zeigen, obwohl die Anlage äußerlich zunächst unauffällig wirkt. Solche Auffälligkeiten können unterschiedliche Ursachen haben und sollten bei Bedarf durch den Fachbetrieb weiter geprüft werden.
Die Thermografie mit Drohne ermöglicht eine schnelle und berührungslose Sichtung der Anlage aus der Luft. Wärmebildaufnahmen zeigen Temperaturunterschiede, ergänzende Sichtbilder helfen bei der räumlichen Zuordnung.
So entsteht eine nachvollziehbare Dokumentation, mit der Solarteure, Elektrobetriebe und Betreiber gezielter entscheiden können, welche Bereiche näher betrachtet werden sollten.
Wann ist eine PV-Thermografie sinnvoll?
Eine thermische Drohneninspektion kann insbesondere sinnvoll sein:
- bei auffälligen Ertragswerten
- bei Fehlermeldungen oder Monitoring-Hinweisen
- vor oder nach Wartungsterminen
- nach Sturm, Hagel oder außergewöhnlichen Wetterereignissen
- nach Neuinstallation oder Erweiterung einer Anlage
- vor Ablauf von Gewährleistungs- oder Garantiefristen
- beim Kauf oder bei der technischen Bestandsaufnahme einer Anlage
- bei schwer zugänglichen Dachflächen
- bei größeren Dachanlagen, Freiflächenanlagen oder Agri-PV-Anlagen
Was wird dokumentiert?
Im Rahmen der Befliegung werden die PV-Module mit Wärmebildkamera und ergänzender Sichtkamera aufgenommen. Die Auswertung konzentriert sich auf thermisch auffällige Bereiche und deren nachvollziehbare Zuordnung innerhalb der Anlage.
Je nach Auftrag können dokumentiert werden:
- thermisch auffällige Module
- Hotspots
- auffällige Zell- oder Modulbereiche
- Temperaturabweichungen innerhalb eines Modulstrangs
- mögliche Teilstring-Auffälligkeiten
- sichtbare Verschattung oder Verschmutzung
- mechanisch auffällige Bereiche
- Anlagenbereiche, die für eine weitere Prüfung relevant sind
Fachlich sauber eingeordnet
Eine Wärmebildaufnahme zeigt zunächst eine thermische Auffälligkeit. Sie ersetzt keine elektrotechnische Prüfung und keine Ursachenanalyse durch den Fachbetrieb.
Genau deshalb werden die Ergebnisse bewusst nachvollziehbar und praxisnah formuliert: Es wird gezeigt, wo Auffälligkeiten erkennbar sind, wie sie sich im Wärmebild darstellen und wo sie sich innerhalb der Anlage befinden.
Die weitere technische Ursachenprüfung, Messung und Reparatur bleibt beim Solarteur oder Elektriker.
Geeignete Anlagen
Der Schwerpunkt liegt auf regional betreuten PV-Anlagen im mittleren Anlagensegment, insbesondere auf:
- Gewerbe- und Hallendächern
- landwirtschaftlichen Gebäuden
- kommunalen Gebäuden
- Mehrfamilienhäusern
- Wohnungseigentümergemeinschaften
- privaten Dachanlagen mit erschwerter Zugänglichkeit
- Freiflächenanlagen
- Agri-PV-Anlagen
Luftaufnahmen Preussler steht nicht für anonyme Massenabfertigung, sondern für persönliche Abstimmung, saubere Befliegung und verständliche Dokumentation.