Drohnentechnik für Wärmebild- und Sichtaufnahmen

Für thermische PV-Inspektionen setzt Marius Preussler Drohnentechnik mit Wärmebildkamera und hochauflösender Sichtkamera ein. Die Kombination aus IR- und RGB-Aufnahmen ist wichtig, um thermische Auffälligkeiten nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch räumlich einordnen zu können.

Wärmebilder zeigen Temperaturunterschiede. Sichtbilder zeigen den baulichen und technischen Zusammenhang. Erst die Kombination aus beiden Aufnahmearten macht eine Dokumentation für Solarteure, Betreiber oder Eigentümer gut nutzbar.

Warum die Rahmenbedingungen wichtig sind

Thermografie ist kein beliebiger Fototermin. Für verwertbare Ergebnisse müssen die Bedingungen passen. Relevant sind insbesondere:

  • ausreichende Sonneneinstrahlung
  • möglichst stabile Wetterlage
  • geringe Bewölkung
  • geeignete Windverhältnisse
  • passender Zeitpunkt der Befliegung
  • Betriebszustand der PV-Anlage
  • möglichst gute Sicht auf die Modulflächen

Deshalb werden PV-Thermografieeinsätze sorgfältig geplant und Termine nach Möglichkeit so abgestimmt, dass sinnvolle Ergebnisse entstehen können.

Saubere Durchführung

Die Befliegung erfolgt strukturiert und mit Blick auf eine spätere nachvollziehbare Auswertung. Ziel ist nicht nur, Wärmebilder zu erstellen, sondern auffällige Bereiche so zu dokumentieren, dass sie wiedergefunden und weiter geprüft werden können.

Grenzen der Thermografie

Eine Wärmebildaufnahme zeigt Temperaturunterschiede und thermisch auffällige Bereiche. Daraus können wichtige Hinweise entstehen. Die Ursache einer Auffälligkeit muss bei Bedarf jedoch durch den Fachbetrieb weiter geprüft werden.

Diese klare Abgrenzung ist wichtig, damit die Ergebnisse fachlich sauber eingeordnet werden.